Henning jeschke lebenslauf

Henning jeschke lebenslauf
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Henning jeschke lebenslauf | Eckart Pscheidl-Jeschke ist ein 51-jähriger Fotograf aus Greifswald. Derzeit lebt er in Berlin, wo er unter anderem seinen 21-jährigen Sohn Henning Jeschke betreut.

der in den letzten 26 Tagen am Rande des Hungertods war. Er lebt abwechselnd mit seinem Sohn in einem Lager und in einem Haus auf seinem eigenen Grundstück.

Freitags sitzt er neben Jeschke, der bereits 11 Kilogramm abgenommen hat und nun die meiste Zeit im Rollstuhl verbringt. Er reicht ihm Tee und legt seine Arme um seine Schultern.

Henning Jeschke hat angekündigt, ab Samstag am Durststreik teilzunehmen, falls der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz noch nicht zum Klimanotstand aufgerufen hat.

Was bedeutet das für Menschen, deren Leben von Protesten geprägt ist und die nun in Folge ihres lebensbedrohlichen Hungerstreiks kurz davor stehen, sich zu verhungern? Henning Jeschke und Rumen Grabow haben bei diesem Projekt zusammengearbeitet.

An der Greifswalder Martinschule machte sie ihr Abitur. Eine Schule, die für ihren Einsatz unkonventioneller Lehrmethoden sowie für ihre Betonung der individuellen Schülerentwicklung bekannt ist.

Wenn Rumen Grabow an seine frühere Schule zurückdenkt, wird ihm ganz warm ums Herz: „Ich hatte das Gefühl, dort ich selbst sein zu können.“ Es gab viel Ermutigung für die Menschen, selbst zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden.”

Auch wenn er einen anderen Standpunkt vertrat als seine Professoren, fühlte er sich von seinen Dozenten respektiert und wertgeschätzt.

Bei einer von der Martinschule im Greifswalder See organisierten Exkursion

Am Dienstag versammelten sich fast 200 Schüler im Dome, um über die Leistungen ihrer ehemaligen Klassenkameraden zu reflektieren. Auch Greifswald ist eine Stadt in Deutschland.

An der Feierstunde nahmen unter anderem Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Die Grünen) und der evangelische Bischof Tilman Jeremias teil.

Auf dem Schulhof wird die Frage diskutiert, ob der Hungerstreik ein legitimes Mittel zur Erreichung ihrer Ziele ist. „Wenn nichts anderes hilft, müssen wir zur Gewalt greifen.

“Es sollte hin und wieder eine drastische Maßnahme ausprobiert werden”, sagen die, die das glauben. „Nee, das ist sehr krass, und ich finde das nicht richtig“, stimmen die anderen Teilnehmer zu.

Schulleiter Benjamin Skladny blieb neutral: „Wenn sie den Hungerstreik als Mittel zur Erreichung ihrer Ziele nutzen,

Dann wird es ihrerseits zu einem Akt purer Verwirrung, und ich finde es unmöglich, dem irgendwie einen Wert beizumessen.”

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