Holger biege todesursache

holger biege todesursache

holger biege todesursache | Biege studierte an der Musikschule Friedrichshain in Ost-Berlin, wo er sowohl eine Klavier- als auch eine Gesangsausbildung erhielt. Seit 1975 ist er Mitglied der Schubert-Band. 1976 und 1977 hatte er erste Auftritte in Polen, der Sowjetunion und West-Berlin. Als der Abend kommt, erschien 1978 sein erstes Album Wenn der Abend kommt bei Amiga. Das Album enthielt auch das Lied “Sagte mal ein Dichter”, das wohl seine erfolgreichste und bekannteste Single war.

Circulus war der Titel eines 1979 erschienenen Folgealbums. Die Texte für beide Langspielplatten stammen von Fred Gertz und Ingeburg Branoner, die Musik von Biege selbst. Seine Alben wurden 1978 und 1979 vom Jugendmagazin new life als “Interpreten des Jahres” für die LPs gewählt. Anschließend komponierte er ein Stück für seinen Bruder Gerd Christian, der ebenfalls Komponist war. 1980 gründete Biege seine eigene Band.

Nach einem erschütternden Gastspiel blieb er bis 1983 ohne Aufenthaltserlaubnis in West-Berlin, als er die Grenze nach Hamburg überquerte. Nach einigen Monaten durfte der Schikane mit seiner Familie nach Hause zurückkehren. Die Hoffnung auf künstlerische Freiheit blieb aus, da das ideologische Diktat der DDR von den marktorientierten Interessen der westlichen Musikindustrie abgelöst wurde, die er als bedrückend empfand.

1984 veröffentlichte er bei Polydor sein drittes Studioalbum Das eigene Gesicht, seine erste LP in der Bundesrepublik Deutschland. Der Großteil des Textes für dieses Album wurde von Michael Kunze geschrieben. In der BRD konnte er sich jedoch weder etablieren noch erfolgreich sein. Er war als Rechtsberater und Sachverständiger in Plagiatsfällen tätig, nachdem er eine Schutzrechtsverletzungsklage gegen Annette Humpe wegen des Liedes Codo…düse im Sauseschritt, dessen Melodie auf einer Komposition von Biege im ehemaligen Osten beruhte, erfolgreich verfolgte Deutsche Republik (DDR). Der Job entsprach jedoch nicht seinen Erwartungen und er musste ihn aufgeben, was ihn in eine prekäre finanzielle Situation brachte.

Gerd Christian ist verständlicherweise verzweifelt, als SUPERillu-Redakteurin Katja Malich Gerd Christian einen Tag nach dem Tod seines Bruders Holger Biege bei ihm zu Hause eintrifft und ihm Trost spendet. Zuvor hatte er auf seiner viel beachteten Website seine Gefühle gegenüber seinem Bruder geäußert. Auf diesen Seiten wird deutlich, wie erleichtert und dankbar Gerd Christian ist, dass er sich vor seinem Tod mit seinem Bruder versöhnen konnte. Wenig später schickt er Katja Malich private Fotos zur Veröffentlichung in SUPERillu, die wir hier gerne mit euch teilen.

1983 nutzte er ein Gastspiel in der Bundesrepublik Deutschland, um mit seiner Familie in der westlichen Hemisphäre zu bleiben. Seine Reise führte ihn nach Hamburg, wo er das Album “Das eigene Gesicht” aufnahm. Die Abschaffung der DDR im Westen konnte er sich jedoch nicht gefallen lassen. Trotzdem produzierte Biege weiterhin Musik, und 1997 erschien sein letztes Werk “Zugvögel”.

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