Helge Braun Familie

Helge Braun Familie
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Helge Braun Familie | Braun studierte nach dem Abitur 1992 an der Liebigschule in Gießen Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Von 2001 bis 2009 war er als wissenschaftlicher Assistent in der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie der Universitätskliniken Gießen und Marburg tätig und sammelte dort wertvolle Erfahrungen. Er spricht fließend Deutsch und ein bisschen Englisch.

In den Jahren 1989 bis 2007 war Braun Mitglied der Jungen Union Deutschlands (JU). Von 1992 bis 1997 war er Kreisleiter der JU Gießen und von 1998 bis 2001 Regionalleiter der JU Mittelhessen.

Von 1990 bis heute war er Mitglied der Christlich Demokratischen Union.

Braun wurde im Oktober 2002 zunächst in den Bundestag gewählt und war dort bis September 2005 Mitglied.

Von 2003 bis 2005 war er stellvertretender Vorsitzender des hessischen Bundestages. Darüber hinaus war er unter anderem im Ausschuss für Bildung und Forschung, im Ausschuss für Umwelt, nukleare Sicherheit und Naturschutz sowie im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung tätig.

Braun war mit seinem Antrag auf Wiederwahl bei der Bundestagswahl 2005 erfolglos. Es dauerte bis 2009, bis er seinen Sitz als Abgeordneter für seine Heimatstadt Gießen gewann, was ihm 59.441 Stimmen (36,7 Prozent) und den Wiedereinzug in den Bundestag einbrachte.

Nach der Wahl wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des hessischen Abgeordnetenhauses wiedergewählt. Danach konnte er sein Mandat bei den aufeinanderfolgenden Bundestagswahlen 2013 und 2017 behaupten.

Nach seinem Eintritt in Merkels zweiter Koalitionsregierung 2009 war Braun Parlamentarischer Staatssekretär für Bildung und Forschung. Er tat dies mit Thomas Rachel und unter den nachfolgenden Ministern Annette Schavan (2009–2013) und Johanna Wanka (2013–heute) (2013).

Seine Amtszeit führte zu einer deutlichen Zunahme der deutschen Forschungsanstrengungen zu vernachlässigten Tropenkrankheiten, die er seiner Führung zuschrieb.

Die Christdemokraten (CDU) verhandelten zusammen mit den Bayern (CSU) und den Sozialdemokraten nach der Bundestagswahl 2013 über die Bildung einer Großen Koalition. Braun war Teil der CDU/CSU-Delegation im Arbeitskreis Bildungs- und Forschungspolitik, der von Johanna Wanka und Doris Ahnen geleitet wurde und sich auf Bildungs- und Forschungspolitik konzentrierte.

Anschließend berief Merkel ihn zum Parlamentarischen Staatssekretär für Bürokratieabbau und Bund-Länder-Beziehungen, wo er ihr direkt im Bundeskanzleramt unterstellt war. Zu seinen Aufgaben gehörte es, als einer der Verantwortlichen für die Koordinierung Deutschlands Reaktion auf die 2015 ausgebrochene europäische Migrantenkrise zu dienen.

Nach dem Wahlsieg 2017 und dem Abschluss erfolgreicher Koalitionsgespräche mit CDU/CSU und SPD im Februar 2018 wurde Braun zum designierten Kanzleramtschef und Bundesminister für besondere Angelegenheiten in der vierten Merkel-Regierung berufen. Braun ist seit Januar 2018 Minister für Sonderangelegenheiten. Am 14. März 2018 übernahm er die Nachfolge von Peter Altmaier.

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